In diesem Artikel:

  • Mitochondrien im Überblick
  • Oxidativer Stress schĂ€digt Mitochondrien
  • Ubiquinol schĂŒtzt vor oxidativem Stress
  • GrĂŒnde fĂŒr verringerte Ubiquinol-Produktion
  • Fazit

Mitochondrien im Überblick

Fangen wir zunĂ€chst mit den Basics an – den menschlichen Zellen. Diese bestehen aus einer Zellmembran, einem Zellkern, dem Zellplasma und verschiedenen abgetrennten Unterbereichen. Diese Unterbereiche, die sogenannten Organellen, kann man sich wie Abteilungen in einem Unternehmen vorstellen. Jede Abteilung hat eine andere Aufgabe. Zu den wichtigsten Organellen gehören die Mitochondrien. Ihre Hauptaufgabe ist die Produktion von Energie.

Je nach Energiebedarf und Stoffwechsel eines Organs variiert die Anzahl der Mitochondrien in den Zellen. Deswegen verwundert es nicht, dass im menschlichen Herz die Mitochondrien rund 36% des Gesamtgewichts ausmachen. Klar: Das Herz muss den ganzen Tag ĂŒber Schwerstarbeit leisten und benötigt dementsprechend viel Energie. Je höher also der Energiebedarf eines Organs oder einer Zelle, desto mehr Mitochondrien sind dort zu finden – und umgekehrt.

Mitochondrien benötigen, neben anderen Faktoren, fĂŒr eine optimale Funktion ausreichend SchilddrĂŒsenhormone – vor allem aber das Hormon T3. Dockt das aktive SchilddrĂŒsenhormon ĂŒber den Rezeptor an das Mitochondrium an, werden Signalwege beeinflusst, welche vor allem den Zuckerstoffwechsel, die Muskelfunktion und die WĂ€rmeregulation betreffen.

Mitochondrien - die Kraftwerke der Zelle. Ubiquinol unterstĂŒtzt die Energieproduktion und den Stoffwechsel.

Oxidativer Stress schÀdigt Mitochondrien

Die Zellmembran der Mitochondrien hat einen hohen Anteil an ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren und reagiert deswegen besonders empfindlich auf oxidativen Stress. Oxidativer Stress beschreibt einen Zustand im Körper, bei dem vermehrt freie Radikale gebildet werden. Ursachen fĂŒr oxidativen Stress können Umweltgifte, Medikamente oder Alltagsstress wie Probleme in der Familie oder am Arbeitsplatz sein. Auch eine ErnĂ€hrung mit vielen stark verarbeiteten Produkten sowie sportliche Überbelastung können oxidativen Stress fördern.

Bei den gebildeten freien Radikalen handelt es sich um kleine MolekĂŒle, denen ein zweites Elektron fehlt. Sie sind deswegen unvollstĂ€ndig und instabil. Um es ein bisschen greifbarer zu beschreiben: Freie Radikale kann man sich wie kleine miesepetrige RĂ€uber vorstellen, die benachbarten MolekĂŒlen eines ihrer Elektronen klauen. Denn ihnen fehlt ja eines. So kommt es zu einer Kettenreaktion: Aus dem bisher vollstĂ€ndigen MolekĂŒl wird nun wiederum ein freies Radikal. Besonders gern „rĂ€ubern“ die freien Radikale bei Elektronen von ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren – und somit auch bei den fĂŒr uns so wichtigen Mitochondrien. Übrigens: Freie Radikale sind nicht ausschließlich schlecht. In kleinen Mengen werden sie sogar zur Energiegewinnung in den Mitochondrien benötigt und werden deswegen eigenstĂ€ndig gebildet. Wichtig ist, dass die Radikale nicht ĂŒberhandnehmen und deswegen braucht der menschliche Körper genĂŒgend Antioxidantien.

Ubiquinol schĂŒtzt vor oxidativem Stress

Antioxidantien können die freien Radikale beim „RĂ€ubern“ stoppen. Der Clou: Antioxidantien bieten bei Angriff durch freie Radikale eines ihrer Elektronen an – ohne jedoch selbst zum Radikal zu werden. Die Kettenreaktion wird somit gestoppt.

Zu den stĂ€rksten und wichtigsten Antioxidantien gehört das Co-Enzym Q10, welches im menschlichen Körper in zwei Formen zu finden ist: dem oxidierten Ubiquinon und dem reduzierten Ubiquinol. Beide Formen werden im Körper permanent umgewandelt – je nachdem, welche Variante benötigt wird oder wo sich das Q10 gerade befindet. Ubiquinol dient unter anderem als Antioxidans in den Zellen.

Der Körper bildet Q10 zum großen Teil selbst und nimmt es auch ĂŒber die Nahrung auf. Mandeln, WalnĂŒsse, Öle, grĂŒnes GemĂŒse oder Soja enthalten vergleichsweise viel Q10. Auch in Fisch oder Fleisch ist der Q10-Gehalt hoch, insbesondere im Rinderherz mit einem hohen Energieumsatz.

GrĂŒnde fĂŒr verringerte Ubiquinol-Produktion

Es gibt viele Ursachen, warum es heutzutage hĂ€ufig zu einem Q10- und damit auch Ubiquinol-Mangel kommen kann. Im Alter nimmt die FĂ€higkeit, Q10 eigenstĂ€ndig bilden zu können, immer weiter ab. Doch auch in jĂŒngeren Jahren kann es bereits zu einem Defizit kommen. Das kann an (oxidativem) Stress liegen, an einer unausgewogenen ErnĂ€hrung oder an einem Mangel an B-Vitaminen sowie den AminosĂ€uren Tyrosin und Methionin. Diese Ursachen verstĂ€rken sich zusĂ€tzlich, wenn eine chronische (Autoimmun-) Erkrankung oder bestimmte Medikamente wie beispielsweise Cholesterinsenker hinzukommen. Ohne zusĂ€tzliche NahrungsergĂ€nzung ist es dann fast unmöglich, den Bedarf ausreichend zu decken. Die Folge: gestörte bzw. geschwĂ€chte Mitochondrien, was sich mit MĂŒdigkeit, Luftknappheit, Übelkeit oder Kopfschmerzen bemerkbar machen kann.

Fazit

Gut funktionierende Mitochondrien und damit auch Ubiquinol haben eine große Bedeutung, wenn es darum geht, fit zu sein und sich wohl zu fĂŒhlen. Aufgrund verschiedener Faktoren wie Lebensstil, ErnĂ€hrung oder Erkrankungen kann die Eigenproduktion jedoch stark variieren. Eine Supplementation von Ubiquinol kann deswegen in vielen FĂ€llen sinnvoll sein. Wie hoch der Bedarf ist, schwankt von Person zu Person und hĂ€ngt von der individuellen oxidativen Stressbelastungen oder auch der Einnahme von Medikamenten ab. Der Q10-Gehalt kann im Blut gemessen werden und somit erste Anhaltspunkte liefern. Auch wenn einige VertrĂ€glichkeitsstudien Hochdosistherapien ĂŒber einen Zeitraum von zwei Wochen als unbedenklich einstufen , rate ich dennoch zu einer zielgerichteten Supplementierung unter Begleitung von Ärzt:innen oder MikronĂ€hrstofftherapeut:innen.

Mein Tipp:

Es gibt NahrungsergĂ€nzungsmittel mit Q10, also Ubiquinon, aber auch mit Ubiquinol. Wegen der höheren BioverfĂŒgbarkeit empfehle ich die Einnahme von Ubiquinol und setze dabei auf den Hersteller Kaneka. Achte auf das blaue QualitĂ€tssiegel, welches fĂŒr ein natĂŒrlich erzeugtes und wissenschaftlich abgesichertes Produkt in höchster QualitĂ€t steht. Ubiquinol von Kaneka kannst du in Apotheken vor Ort oder in Online-Shops kaufen.

 


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